Papa-Blog 001: Aller Anfang

Am Anfang war eine schöne und sehr beeindruckende Geburt. Ich selber war nur ein Statist in dieser Phase. Die Hauptrollen wurden durch meine Frau und unseren zu Beginn des Schauspiels noch ungeborenen Sohn belegt. Wir hatten bis hier her schon viel Glück gehabt: die Schwangerschaft verlief vollkommen unauffällig und unserem Sohn wurde beste Gesundheit bescheinigt… so weit dies durch Ultraschall-Untersuchungen festzustellen war.

Diese Umstände haben es uns ermöglicht die Geburt im Geburtshaus Stuttgart-Mitte zu erleben. Die Betreuung durch die Hebammen der Hebammen-Praxis war durchweg sehr angenehm und ermutigend, und geschah über fast die gesamte Schwangerschaft, da wir uns schon sehr früh dort angemeldet hatten.

So fuhren wir denn an einem Freitag Abend im Oktober nach Mitternacht mit dem Taxi in das Geburtshaus und wurden dort von der Hebamme unseres Vertrauens in den stimmungsvoll beleuchteten Räumen empfangen. Die nächsten Stunden vergingen wie im Drogenrausch (vermute ich…  hab mit Drogen nicht so viel Erfahrung). Um kurz nach vier haben wir dann Leander als neuen Erdenbürger begrüßt und um sieben Uhr waren wir auch schon wieder Zuhause.

Der eindrucksvollste Moment der Geburt fragt ihr? Nun, wir sind uns einig:
Leander hat uns sofort, in dem auf die eigentliche Geburt folgenden Moment, mit großen offenen Augen stumm und neugierig angeschaut.

Ab hier beginnt der erste Abschnitt meiner Geschichte als Vater-in-Vollzeit:

Die ersten drei Monate

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