Heimkehr

Heute morgen sind wir mit stark gemischten Gefühlen wieder in FFM gelandet.

Die ersten Schritte auf deutschem Boden waren erfrischend unbürokratisch … einfach aus dem Terminal rauslaufen … nachdem wir den Schengen-Raum schon 3 Stunden zuvor in Zürich betreten hatten, interessierte sich scheinbar niemand mehr für uns.

Für einen ausführlichen Rückblick scheint es mir noch zu früh, aber der unmittelbare Kommentar – sollte mich jetzt jemand danach fragen – könnte in etwa so lauten: „Eine absolut umwerfende Zeit, voller neuer Bekanntschaften und Erfahrungen, die wir wohl nicht so bald vergessen werden.“

Weitere Gedanken zu den vergangenen 5 Wochen und auch Bilder dazu werde ich in den nächsten Tagen verfassen und euch zugänglich machen.

Peking erreicht

Hallo zusammen,

#worstcase war dann doch nicht so schlimm. DB hat mich 37EUR gekostet und hatte noch monstermaessige Verspaetungen, aber wir haben es alle puenktlich nach FFM/Flughafen geschafft.

Peking ist eine interessante Stadt – Flaeche wie Thueringen, 15 Mio Einwohner – und in einigen Teilen sehr schoen erhalten – in anderen Teilen fuer Touris kitschig aufbereitet.

Unser Hostel ist klasse – 60Yuan die Nacht pro Nase (ca 6 Eur) – Internet, (Heiss-)Wasser, Billard, Unterhaltung mit inbegriffen.

Werden uns nachher die typischen Touristenziele im Schnee anschauen: die Verbotene Stadt und den Platz des himmlischen Friedens. Morgen dann einen Teil der chinesischen Mauer (wenn es bis dahin nicht mehr schneit).

Ein paar Mal werde ich nun noch versuchen meine Video-Kamera an diesen PC anzuschliessen und zwei kleine Videos in die Galerie einstellen. Aber wie es aussieht wurde diese Funktion unter Windows Vista (baehhh) eingeschraenkt.

Bis demnaechst – Zyan

Probepacken beendet – erste Gedanken

Gerade habe ich mein erstes Probepacken beendet. Verdammt ist der Fahrtenbär (moderne Variante des Affen) groß …
Richtig stabil wird dieses Gepäckstück durch Innendruck – dh es muss mehr rein als rein passt 😉

Nach derzeitigem Stand (98% des Gepäcks) werde ich wohl der Proviant-Träger sein 😀 Mit einem Gesamtgewicht von 12 Kilo kann ich vermutlich ganz froh sein. Das werde ich zumindest gleich mal bei einem Spaziergang testen.

Wie immer bleibt allerdings das latente Gefühl, irgendwas vergessen zu haben…

Michel warum weinest du?

Zum Hintergrund: „der deutsche Michel“ war zu den Zeiten, als dieses Lied verfasst wurde ein Begriff für den typischen Deutschen. Siehe mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Michel

Michel, warum weinest Du?
Weil es mir nicht mag behagen,
daß ich soll den Maulkorb tragen.
Darum weine ich, weine ich so sehr!

Michel, warum weinest Du?
Weil ich für die ungeheu’ren
Heere zahlen muß die Steuern.
Darum weine ich, weine ich so sehr!

Michel, warum weinest Du?
Weil sie mir mein Recht stibitzen
und sie mir mein Blut verspritzen.
Darum weine ich, weine ich so sehr!

Michel, warum weinest Du?
Weil sie mir mein Geld verprassen
und nicht sagen, wo sie’s lassen.
Darum weine ich, weine ich so sehr!

Aber, Michel, weine nun, weine nun nicht mehr
Stehe auf und sei kein Knecht,
kämpf für Freiheit und Dein Recht.
Und dann weine, weine Du nicht mehr!

Text: Adolf Glasbrenner vor 1848
Musik: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Wer sich in diesem Text wieder findet, möchte vielleicht über die Piratenpartei nachdenken?

HaKa-Treffen

Alle zwei Jahre findet der evangelische Kirchentag statt. Veranstaltet wird er von der evangelischen Kirche, aber aufgebaut und organisiert wird er von den sogenannten HaKa’s. HaKa steht für „Harter Kern“. Der Harte Kern setzt sich interessanterweise hauptsächlich aus Mitgliedern der Bündischen Jugend zusammen.

Dieses Wochenende ist es wieder mal so weit: Die HaKa’s feiern das Gelingen des letzten Kirchentags und planen diverse Kleinigkeiten für den kommenden Kirchentag. Dorthin mache ich mich JETZT auf den Weg.

Allen Daheimgebliebenen wünsche ich ein schönes Wochenende und viel Spass bei was-auch-immer-ihr-euch-vorgenommen-habt.

aktuelles

bin heute vom baulager zur vorbereitung des bundeslagers zurück gekommen. hatte davor ne woche urlaub und gehe morgen mit gemischt gefühlen wieder zur arbeit.
zum einen hat es mir auf der burg so gut gefallen, dass ich am liebsten noch oben geblieben wäre, zum anderen hat es wohl mit einer installation von tobit faxware 7 weitere probleme gegeben, auch nachdem ich das letzte mal dort war und eigentlich alles wieder zurecht gerückt hatte … dachte ich zumindest.

nunja … mir bleibt wohl nichts anderes übrig als in den sauren apfel zu beissen.
bin auch schon gespannt, was mit dem firmenwagen ist, der mir am donnerstag unterm hintern zusammen gebrochen ist.

hab mir ausserdem gerade einen wunschzettel bei amazon.de erstellt. werde ihn in der nächsten zeit immer mal wieder mit material füttern.

BuLa II

… abgesoffen sind wir. Sozusagen.
Freitag vormittag erreichten wir nach 4,5 stunden autofahrt endlich den Lagerplatz und hatten das Vergnügen bei schönem Wetter unsere Jurte aufbauen zu können.
Zum Glück hielt sich das Wetter auch noch den gesamten Freitag. Jedoch hinderte dieser schöne Einstieg das Wetter nicht daran in den frühen Morgenstunden des Samstags um zu schlagen. Als wir so zwischen 9 und 10 aufwachten war der Platz bereits stark durchnässt.
Bis zum Mittag verschlechterte sich die Lage insofern, dass wir fest stellen mussten, dass das Regenwasser schlecht bis gar nicht ablief. So verbrachten wir dann auch den Sonntag im Matsch und freuten uns um so mehr über die Sonne, welche uns am Montag überraschte und die Zelte trocknete – pünktlich zum Abbau.

Alles in allem aber dennoch ein schönes Wochenende – wir haben halt das Beste draus gemacht. Auch konnte ich einiges für mich selber aus diesem Lager mitnehmen und zwar nicht nur die hartnäckige Erkältung mit der ich mich seit Montag rum schlage.